Taxibetrieb

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Im Gegensatz zu Taxizentralen sind Taxibetriebe selbst die Eigentümer der Fahrzeuge und Arbeitgeber der FahrerInnen, die eine gesetzlich geregelte Beförderungspflicht haben. Mit den Taxibetrieben, beziehungsweise den im Betrieb Angestellten FahrerInnen, kommt der eigentliche Beförderungsvertrag zustande, nicht mit den Taxizentralen, die nur als Vermittler zwischen Fahrgast und FahrerIn auftreten.

Taxibetriebe unterliegen mit ihren Fahrzeugen der Betriebspflicht und haben oft eine kleine Telefonzentrale, die die Termine koordiniert. Im Gegensatz zu Taxizentralen versuchen sie, die Auslastung ihrer Fahrzeuge im Voraus zu planen und weisen ihren Fahrzeugen vorbestellte Aufträge zu. Hier liegt jedoch keine Auftragsverschiebung vor, da die Aufträge ja direkt vom Kunden an den Taxibetrieb gegangen sind und der Auftrag sowieso an einen im Unternehmen angestellten Fahrer gegangen wäre. Es wurde also niemand bevorzugt.

Für den Fall, dass sich ein Taxibetrieb "überbucht" hat und nicht alle angenommenen Aufträge selbst abwickeln kann oder ein Fahrzeug ausfällt, greifen die Unternehmen dann gern selbst auf die Zentralen zurück. Hier wird meist schnell und unkompliziert aus dem großen Pool der Fahrzeuge der angeschlossenen Unternehmen ein passendes vermittelt.

Die meisten Taxibetriebe sind an Funk- oder Taxizentralen angeschlossen, um ihre Fahrzeuge besser auszulasten.